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Eifelwetter wurde beim 1. VLN-Lauf zum Verhängnis

Nürburgring, Samstag, 27. März 2010:

 

Der Saisonauftakt zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring verlief nicht ganz ohne Probleme. In der ersten Runde im morgendlichen Qualifikationstraining kam der Mönchengladbacher Roland Botor beim Streckenabschnitt Fuchsröhre auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und schlug in der Leitplanke ein. Auf der letzten Rille schleppte sich Roland bis zur Notausfahrt in Breitscheid, wo man den BMW 325 i wieder fahrtüchtig machen konnte. Danach fuhr er die Runde zu Ende bis in die Box.


Nach Ausbeulen der Radkästen und Tapen der Karosserie setzte sich Michael Eichhorn ans Steuer. Nun galt es ein oder zwei volle Runden zu fahren. Mehr als Platz zehn war aber nicht zu erreichen. Beim check des Boliden stellte man eine Defekt des Kühlers fest. Jetzt galt es innerhalb eine dreiviertel Stunde einen neuen Kühler einzubauen. Das Team um die Chefmechaniker Bernd und Ralf stellte ihr Können wieder einmal unter Beweis und man konnte pünktlich in die Startaufstellung fahren. Um kurz nach Zwölf startete Roland das Erster ins Rennen. Nun begann die Aufholjagd von ganz hinten im Feld. Nach zwei erfolgreichen Überholungen und einem unfallbedingten Ausfall eines Konkurrenten stand man zur Halbzeit auf Platz sieben in Klasse V4 bis 2500 ccm. Michael stieg nach planmäßigem Boxenstopp ins Cockpit und fuhr ebenfalls problemlos Runde um Runde. Als Schlussfahrer konnte der Waltroper Jörn Heuberg auf der abtrocknenden Strecke die Rundenzeiten verbessern und einen Mitstreiter überholen. Die schnellste der zweiundzwanzig Rennrunden brannte Jörn kurz vor Ende des ersten VLN-Laufes mit einer 10:16 Zeit in den Asphalt. Da der in der Klasse V4 bis dato führende BMW 390L mit den Fahrern Schmickler und Strohe nachträglich aus der Wertung ausgeschlossen worden ist, beendete das Motorsportteam Aust nach vier Stunden ihr erstes Rennen 2010 in der Langstreckenmeisterschaft mit einem fünften Platz. Nun hat man bis zum nächsten Rennen zwei Wochen Zeit den eigenen Boliden wieder rennfertig zu machen.

 

 

 

Verfasser: Oliver Kollek