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Zahl Sieben wurde zum Verhängnis

Im Qualifikationstraining fuhr Stammfahrer Roland Botor in der siebten und letzten Runde auf Platz sieben in der mit zwölf Startern stark besetzen Klasse V4 bis 2500 ccm. Beim anschließenden Wechsel der Bremsbeläge wurde ein Schaden am Bremssattel vorne rechts festgestellt. Die Reparatur dauerte etwas länger, sodass man mit dem BMW 325 i nicht rechtzeitig in die Startaufstellung fahren konnte. Der Start erfolgte also aus der Box heraus. Voller Tatendrang musste Startfahrer Jörn Heuberg das Feld von hinten aufholen. In Runde sieben hatte der Waltroper über zwanzig Fahrzeuge, darunter aus der Klasse V4 schon zwei Konkurrenten, überholt. Im Kampf um Platz neun kam es in Höhe des Streckenabschnitts Breitscheid zu einer Kollision. Jörn schlug mit dem BMW in die Leitplanke ein. Das Fahrzeug wurde dadurch so sehr geschädigt, das an ein Weiterfahren nicht mehr zu denken war. Teamchef Frank Aust hierzu: „Den Renntag gilt es abzuhaken. Bis zum 24h-Rennen muss das Fahrzeug wieder einsatzfähig sein. Das ist aber alles Nebensache, denn es hat einen tödlichen Unfall beim Rennen gegeben. Unsere Gedanken sind bei der Familie und beim Team von Leo Löwenstein.“

 

Verfasser: Oliver Kollek