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Timo Scheider erneut auf dem Podium

Platz drei für den amtierenden DTM-Champion in Brands Hatch

Auch beim DTM-Rennen in Brands Hatch (Großbritannien) war Timo Scheider der beste Audi-Pilot. Der amtierende DTM-Champion wiederholte seinen dritten Platz von Zandvoort und rückte in der Gesamtwertung auf Position vier nach vorne.
 
60 Runden lang folgte Timo Scheider Tabellenführer Bruno Spengler wie ein Schatten. Eine Möglichkeit, den Kanadier zu überholen, bot sich dem Audi-Fahrer jedoch nicht. Nach dem zweiten Boxenstopp verlor Scheider etwas den Anschluss und konzentrierte sich in der Schlussphase darauf, seinen dritten Platz zu sichern.


"Anfangs war Bruno (Spengler) nicht ganz so schnell, deshalb konnte Paul (Di Resta) vorne wegfahren", erklärte der zweifache DTM-Champion nach dem Rennen. "Auf gebrauchten Reifen war Bruno am Ende jedoch sehr schnell. Es ist schön zu sehen, dass meine Leistungskurve weiter nach oben zeigt - auch wenn wir natürlich hier sind, um Rennen zu gewinnen."
 
Scheider schob sich in der Gesamtwertung an Mattias Ekström vorbei, der in Brands Hatch ohne Punkte blieb. Der Schwede schob sich mit einem guten Start an Ralf Schumacher vorbei, wurde jedoch in der ersten Kurve vom ehemaligen Formel-1-Fahrer am linken Hinterrad touchiert und musste als Folge bereits in der zweiten Runde aufgeben.
 
"Was mit ‚Eki’ in der ersten Runde passiert ist, war für uns mit Blickrichtung Meisterschaft natürlich schlimm", sagte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Unser bis dahin punktbester Fahrer ist damit ohne Punkte geblieben. Das ist ärgerlich. Timo (Scheider) hat eine sehr gute Performance gezeigt. Und sehr viel Freude hat mir auch das Rennen von Miguel Molina gemacht."
 
Der junge Spanier war im 2008er-Audi A4 DTM des Audi Sport Rookie Team Abt der schnellste Mann im gesamten Starterfeld. Der 21-Jährige kämpfte sich vom neunten auf den vierten Platz nach vorne und fuhr mit 41,896 Sekunden einen neuen Streckenrekord. Mit späten Boxenstopps konnte Molina in der Schlussphase sogar noch Zandvoort-Sieger Gary Paffett von Platz vier verdrängen. Das erste Podium seiner jungen DTM-Karriere verpasste der Rookie nach 98 Runden um lediglich 0,461 Sekunden.