. .

Newsbeiträge

Boulevard

Boulevard: Cinema for Peace

Cinema for Peace zeichnet herausragende Filme gegen

Menschenrechtsverletzungen, Krieg und Völkermord aus

10 Jahre Cinema for Peace / Drei Millionen Euro für wohltätige Zwecke gesammelt /

Themen-Schwerpunkte 2012 sind Bosnien und Burma / Angelina Jolie, Brad Pitt,

Catherine Deneuve, Luc Besson, Mohammed el-Baradei sind Teilnehmer der Gala.

Cinema for Peace prämiert in diesem Jahr erneut herausragende Filme, die sich gegen

Menschenrechtsverletzungen, Krieg und Völkermord aussprechen. „10 Jahre Cinema for Peace“ lautet

das Leitmotiv der Cinema for Peace Gala am kommenden Montagabend, den 13. Februar 2012, im

Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt. Die Gala findet in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft

Seiner Heiligkeit, des

XIV. Dalai Lama, statt. Seit zehn Jahren unterstützt Cinema for Peace in aller

Welt den Kampf für Frieden und Gerechtigkeit durch das Medium Film. Viele dieser Projekte werden

aus Spendengeldern der Cinema for Peace Gala finanziert, die mittlerweile zu den wichtigsten

Filmgala-Veranstaltungen der Welt gehört. Die Gala wird in diesem Jahr besonders zahlreiche

internationale Stars und Preisträger aus aller Welt begrüßen.

„In den vergangenen zehn Jahren haben wir mit der Gala

über drei Millionen Euro für wohltätige

Zwecke gesammelt und testiert. Mit dieser Summe konnten wir weltweit Projekte unterstützen, die

sich gegen Unterdrückung und für die Einhaltung der Menschrechte einsetzen. Unsere Anstrengungen

werden wir in den nächsten Jahren weiter forcieren“, erklärt

Jaka Bizilj, Gründer von Cinema for

Peace.

Burma und Bosnien sind die thematischen Schwerpunkte der Gala in diesem Jahr – zwei

Länder, in denen die Cinema for Peace Foundation derzeit besonders aktiv ist: So hat die Stiftung im

November 2011 ein Büro in Sarajevo in Bosnien-Herzegowina eröffnet, das den Genozid in Srebrenica

im Jahr 1995 aufarbeitet. In Burma hat Cinema for Peace mit einer von 12.000 Menschen

unterzeichneten Petition dazu aufgerufen, den Aktivisten und Komiker Zarganar freizulassen. Jaka

Bizilj: „Im Oktober 2011 führten nicht zuletzt unsere Bemühungen und Kampagnen dazu, dass

Zarganar als einer von 200 Gefangenen freigelassen wurde. Wir müssen weiterhin den Fokus der

Öffentlichkeit auf weltweite Ungerechtigkeiten lenken.“

Burma und Bosnien spiegeln sich auch in der Auswahl der nominierten und ausgezeichneten Filme

wieder.

Angelina Jolies Regiedebüt „In the Land of Blood and Honey“ wird mit dem „Cinema

for Peace Honorary Award for opposing War and Genocide“ ausgezeichnet. „Wir sind stolz darauf,

nach George Clooney, Leonardo DiCaprio und Sean Penn nun mit Angelina Jolie die führende

Philanthropin aus der Welt des Films als Ehren-Preisträgerin begrüßen zu dürfen. Diese Künstler

beweisen durch ihr Handeln, dass Künstler unsere Gesellschaft zum Besseren beeinflussen können“,

betont Bizilj. Angelina Jolies Film erzählt die Geschichte eines Serben und einer Muslimin, die,

nachdem sie sich kennen gelernt haben, nach Ausbruch des Bosnienkriegs plötzlich auf verschiedenen

Seiten der Front stehen. Er dokumentiert die Gewalt jenes Bürgerkriegs und mahnt zum Frieden. Der

Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien hat inzwischen 161

Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt. Zum ersten Mal wird Vergewaltigung als separates Verbrechen

gegen die Menschlichkeit verhandelt. Um Burma geht es in dem Film

„The Lady“, zu dessen

Deutschlandpremiere Cinema for Peace am 12. Februar einlädt. Das neueste Werk des französischen

Starregisseurs Luc Besson über das Leben der burmesischen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu

Kyi erhält den „International Human Rights Film Award“.

Der Vorsitz der Cinema for Peace Jury 2012 liegt beim früheren Generaldirektor der Internationalen

Atomenergieorganisation (IAEO) und Friedensnobelpreisträger (2005)

Mohammed el-Baradei, der

ebenfalls in Berlin zu Gast sein wird. „Das Urteil der Jury ist eindeutig: In diesem Jahr konnten wir

besonders hochwertige Filme zu den Themen Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, humanitäre

Einsätze und Umweltschutz für die Cinema for Peace Awards nominieren. Weltweit sind diese Themen

Bestandteil vieler herausragender Filme“, erklärt Jaka Bizilj.

Weitere Auszeichnungen sind darüber hinaus der von Bundesjustizministerin

Sabine Leutheusser-

Schnarrenberger

und Luis Moreno-Ocampo überreichte „Cinema for Peace Award for Justice“

sowie der „International Green Film Award“ präsentiert von Opel PROJECT EARTH und Katie Melua.

Opel ist der Presenting Sponsor. Neben Opel unterstützen United Internet Media, Solarhybrid AG,

Salus Alpha, Tiroler Nussöl sowie die Hotels The Regent und Amano die Cinema for Peace Gala 2012.

Neben

Angelina Jolie, Luc Besson und Dr. Mohammed El-Baradei wird Madame Catherine

Deneuve

Ehrengast der Gala sein. Sir Bob Geldof, Sir Christopher Lee, Luis Moreno-Ocampo

(Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag), Council of Europe Goodwill

Ambassador

Bianca Jagger, Michelle Yeoh, Brad Pitt, sowie eine Vielzahl an Filmemachern und

Oscar-Preisträgern sind weitere Gäste. Als deutsche Gäste werden u.a. Bundesjustizministerin

Sabine

Leutheusser-Schnarrenberger, Katja Riemann, Jan Josef Liefers, Anna Loos, Nastassja

Kinski, Michael Mittermeier, Franziska van Almsick, Mario Adorf

und weitere namhafte

Persönlichkeiten erwartet. Bei der Charity-Auktion werden unter anderem ein Kleid von Lady Gaga

sowie ein Treffen mit Leonardo DiCaprio versteigert. Daneben gibt es musikalische Auftritte von

Sängerin

Katie Melua sowie des US-amerikanischen Organisten und Komponisten Cameron Carpenter